Bündnis schließt sich Protest gegen G20-Gipfel an

Das Bündnis „Münster gegen TTIP*“ hat sich den Protesten gegen den G20-Gipfel in Hamburg angeschlossen. Die Entscheidung, den Aufruf zu unterstützen, viel einstimmig.

Jörg Rostek, Sprecher von Münster gegen TTIP*, begründet die Entscheidung: „Je länger unser Bündnis besteht, desto mehr richtet sich unser Blick auf die Weltwirtschaft. Und wir erkennen zunehmend, dass die Weise wie wir weltweit wirtschaften für viele Menschen Leid und Tod aber nur für wenige Glück und Wohlstand bedeutet. Internationale Handelsabkommen wie CETA und TTIP verstärken diese Ungerechtigkeit. Sie treiben die Menschheit auseinander anstatt ihren Zusammenhalt zu fördern.“

In den Aufruf zu den Protesten gegen den G20-Gipfel in Hamburg heißt es unter anderem: „Auf ihrem jährlichen Gipfel reden die Staats- und Regierungschefs der G20-Staaten über „Bekämpfung von Fluchtursachen“, aber keines der großen Herkunftsländer sitzt am Tisch. Sie reden über „Partnerschaft mit Afrika“, aber es fehlt fast der gesamte Kontinent. Sie reden über den Klimawandel, vertreten aber die Interessen der Erdöl-, Kohle- und Autoindustrie. Sie reden über Frieden, sind aber selbst die größten kriegführenden und rüstungsproduzierenden Staaten.“

Die nächste Sitzung von Münster gegen TTIP* findet am Dienstag, den 21.03.17 ab 19.30 Uhr im Institut für Theologie und Politik in der Friedrich-Ebert-Straße 7 statt. Die Sitzung ist öffentlich und Beteiligung ausdrücklich erwünscht.

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